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Die Film­preise

Wettbewerbe, Preise, Preissponsoren und Förderer

Das Kinofest Lünen ist ein Publikumsfestival! Deshalb haben die Besucher die Möglichkeit, für Ihre Favoriten im Wettbewerb „Lüdia“ und „Kurzfilmpreis“ zu stimmen! Die Preise der Wettbewerbe um die „Rakete“ (Kinder- und Jugendfilmpreis) und den Schauspielpreis vergeben hingegen zwei Jurys. Die „Nike“, der Preis für das Lebenswerk, wird von den Festivalveranstaltern vergeben.

Die Lüdia

Im Wettbewerb um die Lüdia konkurrieren lange Spiel- und Dokumentarfilme, die bis zum Beginn des Kinofestes noch keinen Kinostart hatten. Die Lüdia ist eine Bronzestatue in Gestalt einer Blumenfrau, die auch in Überlebensgröße auf Lünens Marktplatz zu bewundern ist. Sie wurde von dem Bildhauer Andrzej Irzykowski aus Lünen geschaffen.

Publikums-Voting

DOTIERT MIT 15.000 €

Gesponsert von der Stadt Lünen (5.000 €) und Familie Höwing (10.000 €)

Die Rakete

Im Wettbewerb um die Rakete laufen Kinder- und Jugendfilme. Eine Rakete aus Glas ist die Trophäe dieses Wettbewerbs, die von der Firma Sassmannshausen – Die Werbung gefertigt und dem Kinofest gestiftet wird! Eine vierköpfige Jugendjury befindet über die Vergabe der Rakete.

RAKETE-Jury

DOTIERT MIT 5.000 €

Gesponsert vom Landkreis Unna und vertreten durch Landrat Mario Löhr

Die NIKE - Preis Für das Lebenswerk

Es wird das Lebenswerk einer herausragenden Persönlichkeit der Filmwelt geehrt! Auch die Bronzestatue NIKE wurde von dem Bildhauer Andrzej Irzykowski aus Lünen geschaffen.

DOTIERT MIT 15.000 €

Gesponsert von Meinolf Thies und Lutz Nennmann

Der Kurz­filmpreis

Im Kurzfilmwettbewerb konkurrieren aktuelle Kurzfilme. Die Preisverleihung findet nach einer Zuschauer­abstimmung direkt im Anschluss an das Kurzfilm­programm statt. Neben dem Preisgeld erhält der/die Gewinner:in eine gerahmte Tuschezeichnung der Lüdia vom Lüner Künstler Andrzej Irzykowski.

Publikums-Voting

DOTIERT MIT 3.000 €

Gesponsert vom Cityring Lünen e. V.

Der Schau­spielpreis

Es wird die beste schauspielerische Leistung geehrt. Dafür konkurrieren die Filme des Lüdia- Wettbewerbs. Zum Preisgeld gehört eine gerahmte Tuschezeichnung der Lüdia vom Lüner Künstler Andrzej Irzykowski.

Jury

DOTIERT MIT 3.000 €

Gesponsert von der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion KG

NIKE: DER PREIS FÜR DAS LEBENSWERK

Mario Adorf erhält in diesem Jahr die erste „Nike“, den neuen Preis des Kinofests Lünen für das Lebenswerk. Es gibt kaum einen Schauspieler in Deutschland, der auf ein ähnlich vielschichtiges Gesamtwerk zurückblickt. Der gebürtige Schweizer
wuchs in der Eifel auf und arbeitete in Deutschland und international, spielte im Kino wie im Fernsehen. In Filmen wie „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, „Rossini“, „Lola“, „Die Blechtrommel“ oder „Die Libelle und das Nashorn“, arbeitete er mit so unterschiedlichen Regisseur:innen wie Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta, Rainer Werner Fassbinder, Helmut Dietl oder Lola Randl zusammen.


Dazu kommt eine bemerkenswerte internationale Karriere: Adorf, der vier Sprachen spricht, arbeitete mit Sam Peckinpah, Sergio Corbucci, Dino Risi oder Bille August zusammen und war in den 1960er Jahren ein gefragter Charakterdarsteller im italienischen Kino. Zudem ist Mario Adorf Hörspielsprecher und Synchronsprecher und hat als Autor mehrere Bücher veröffentlicht, von „Himmel und Erde – Unordentliche Erinnerungen“ bis zu „Der Dieb von Trastevere – Italienische Geschichten“. Eins haben alle seine Leinwand- und Bildschirmfiguren gemeinsam: Wer sie gesehen hat, wird sie nicht so schnell vergessen. Für diese unvergleichliche und unvergessliche Leistung freut sich das Kinofest sehr, ihn 2022 mit der allerersten „Nike“ für sein Lebenswerk auszuzeichnen.

 

Anlässlich des Preises zeigt das Kinofest eine Auswahl seiner Filme sowie das dokumentarische Porträt „Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf”.

Schauspiel­preis-Jury

Niccolò Castelli

Der Schweizer Niccolò Castelli studierte Filmwissenschaften in Bologna und Film in Zürich. Sein Abschlussfilm „Endsieg – Everything Changes in One Shot“ war ein Festivalerfolg, ebenso wie sein erster Spielfilm „Tutti Giù“ (2012). Mit seinem neuen Film „Atlas“ (2021), der auch beim Kinofest läuft, war er mehrfach für den Schweizer Filmpreis nominiert. Castelli entwickelt seit 2013 abwechselnd audiovisuelle Projekte und dreht Filme und Reportagen. Er ist Direktor der Stiftung Ticino Film Commission und seit kurzem neuer künstlerischer Leiter der Solothurner Filmtage.

Schauspielpreisjury Susanne Ritter

Susanne Ritter

Aufgewachsen in Bremen, studierte Susanne Ritter Sprachen und Philosophie in Göttingen und Paris. Sie arbeitete zunächst als freie Produktionsleiterin für Fernseh- und Kinoprojekte. 2004 eröffnete sie das Büro Susanne Ritter Casting und hat seitdem zahlreiche Kinoproduktionen betreut, darunter „Hannah Arendt“ (2012), „Wild“ (2016), „Alles wird gut“ (2020), die Serie „King of Stonks“ (aktuell auf Netflix), „Axiom“ (2022) sowie „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ (2022), der dieses Jahr als Kinofest Spezial in Lünen läuft. 2013 wurde sie mit dem Deutschen Castingpreis ausgezeichnet.

Tom Schreiber

Der Regisseur, Autor und Produzent Tom Schreiber studierte an der KHM in Köln. Sein Debutfilm „Narren“ lief 2003 auf der Berlinale, „Dr. Alemán“ (2008) wurde u.a. mit dem Deutschen Drehbuchpreis ausgezeichnet. Mit seiner Produktionsfirma 58Filme produzierte er Dokumentar-, Spiel- und Experimentalfilme, die international Preise gewonnen haben. Seit 2014 ist er Professor für Film an der Hochschule RheinMain, seit 2022 Teil der Produktionsfirma Plotlessfilm. Schreiber ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und des Filmbüro NW. Zurzeit bereitet er den Spielfilm „Schöne Seelen“ vor.

RAKETE-JURY

Gruppenfoto Schuljury

Matti Binkhoff, Oskar Rheiner, Sebastian Sulewski & Eren Culhalik

Die vierköpfige Rakete-Jury bestehend aus Matti Binkhoff, Oskar Rheiner, Sebastian Sulewski und Eren Culhalik befindet über die Vergabe des Preises. Die vier Schüler besuchen das Freiherr-vom-Stein Gymnasium in Lünen. Sie sichten die Filme des Rakete-Wettbewerbs, diskutieren sie und entscheiden so über den Gewinnerfilm, den sie im Rahmen der Preisverleihung küren dürfen.

MENTORIN RAKETE-JURY

Julia Schmidt

Julia Schmidt wurde in Düsseldorf geboren und studierte von 1995 bis 1999 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ihr erstes Festengagement war am Luzerner Theater. Danach arbeitete sie als Gast unter Anderem am Schauspielhaus Hamburg, Schauspielhaus Zürich, am Berner Stadttheater, in der Kaserne Basel, der Gessnerallee und der Winkelwiese in Zürich und am Staatstheater Saarbrücken. Von 2001 bis 2008 war sie Kommissars-Assistentin im Tatort Hamburg. Für ihre Darstellung der „Biggi“ in der Krimiserie Bella Block erhielt sie 2000 den Nachwuchspreis des deutschen Fernsehpreises.

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